Inklusion und Teilhabe ALLER – Fortbildung

Montag, 27.09.2021 - Dienstag, 28.09.2021

 

Inklusion und Teilhabe ALLER – aus Geschichte(n) lernen

Fortbildung für Mitarbeitende in der niedersächsischen Erwachsenen- und Weiterbildung

INHALT

Bis heute prägen die Erfahrungen der NS-Ideologie zur »Rassentheorie« und »Eugenik« gegenwärtige ethische Diskussionen, sei es in Bezug auf Pränatal-Diagnostik oder hinsichtlich Formen von Sterbehilfe. Auch gibt es eine fortbestehende, strukturell verursachte Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen und schweren psychischen Erkrankungen. Um diesbezüglich an gesellschaftspolitischen Diskussionen partizipieren zu können und um zu sensibilisieren für Teilhabe und Inklusion, bedarf es Wissen über rechtliche Grundlagen und historischer Kenntnisse. Teilnehmende sind daher eingeladen, sich menschenrechtsreflektiert mit der Entrechtung von Menschen mit Behinderungen in der Geschichte und mit dem Thema »Euthanasie« zu beschäftigen, um das Wissen über Inklusion zu vertiefen. Hierbei haben Teilnehmende auch die Möglichkeit, Lebensgeschichten von Tätern und Opfern anhand originaler Dokumente zu erforschen und zu vertiefen. Sie lernen die Euthanasie Gedenkstätte Lüneburg kennen und erleben einen thematischen Stadtrundgang.

MO, 27.09.2021, 10.30 – 20 Uhr

Am Montagnachmittag wird eine Exkursion „Lüneburg im Nationalsozialismus“ als Stadtrundgang mit ausgewählten Orten angeboten

DI, 28.09.2021, 9 – 14.30 Uhr (insg. 16 UStd.)

ORT

Bildungs- und Tagungszentrum Ostheide, Barendorf

ZIELGRUPPE

Pädagogische Mitarbeitende, Lehrende, Kursleitende, Trainer*innen, Leitungskräfte, Multiplikator*innen für Schule für Demokratie

LEITUNG

Andrea Huber (Bildungs- und Tagungszentrum Ostheide, Dr. phil. Carola Rudnick (Wissenschaftlich-pädagogische Leitung „Euthanasie“- Gedenkstätte Lüneburg), Erik Weckel (AEWB)

KOSTEN

79,00 Euro p.P. inkl. Übernachtung und Verpflegung

ANMELDUNG

Die Anmeldung erfolgt bei der AEWB (Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung), hier finden Sie das Anmeldeformular.

Dieses Seminar wird gefördert durch das Niedersächsische Kultusministerium, die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung und Demokratiezentren der niedersächsischen Erwachsenenbildung.