Teilhabe als Menschenrecht –Inklusion als gesellschaftlicher Auftrag und als Herausforderung in der Kindertagesstätte

Montag, 11.10.2021 - Mittwoch, 13.10.2021

Für die frühe Bildung in der Kindertagesstätte bedeutet Inklusion, dass alle Kinder ein Recht auf Förderung haben und so betreut und gebildet werden sollen, wie es ihrer Entwicklung entspricht – Bindung und Bildung für alle, ganz gleich, ob Mädchen oder Jungen, ob mit oder ohne Entwicklungsauffälligkeiten, mit oder ohne Migrationshintergrund, egal ob arm oder reich. Das ist ein sehr hoher Anspruch an die pädagogischen Fachkräfte, an das Team und die Leitungen.

Vor welchen individuellen Herausforderungen stehen nun die pädagogischen Fachkräfte im Berufsalltag? Welche Lösungsansätze lassen sich personenzentriert entwickeln? Wie lassen sich mit den vorhandenen Möglichkeiten ein Maximum an sozialer Teilhabe und ein Minimum an Diskriminierung in der Praxis umsetzen? Welche sozialpolitischen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen sind für inklusive Pädagogik notwendig und förderlich?

In diesem Seminar erarbeiten und erhalten Sie Antworten auf diese und ihre Fragen, um am inklusiven Zusammenleben einer Gemeinschaft mitzuwirken.

Programm

Die Idee der Gleichwertigkeit aller Menschen – Die Menschenrechte und die UN-Behindertenrechtskonventionen

Barrieren für Teilhabe abbauen und Heterogenität wertschätzen

Persönliche und systemische Ressourcen nutzen

Sozioökonomische Rahmenbedingungen für inklusive Pädagogik – Ressourcen im Praxisalltag

Sozioökonomische Rahmenbedingungen für inklusive Pädagogik – Ressourcen im Praxisalltag

 

Wir sind anerkannter Bildungsträger bei der Bundeszentrale für politische Bildung / bpb.

Zielgruppe: Erzieher*innen in Tageseinrichtungen für Kinder im Kontext inklusiver Bildungsprozesse.

Seminarleitung: Andrea Huber

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