Themenwoche Grenzgedächtnis - Bedeutung der deutschen Teilung für Mensch und Natur

Nach der Wende war es für einige junge Menschen das erste Mal, dass sie am Ufer der Elbe standen. Was machen Grenzen mit einzelnen Menschen, einer kleinen Gemeinde und einem ganzen Land?
Die Themenwoche erkundet diese Fragen am Beispiel der Gemeinde Amt Neuhaus, die zur Zeit der deutschen Teilung größtenteils im Sperrgebiet der DDR lag, nach der Wende dem Land Niedersachsen rückgegliedert wurde und seit 2002 vollständig im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue liegt.
Erfahren Sie vom Aufbau der Grenzanlagen, den Auswirkungen der Grenzschutzmaßnahmen auf die Einheimischen sowie von Geschichten der Zwangsaussiedlung und des Heimatverlusts. Wir besteigen einen ehemaligen DDR-Grenzturm, führen Gespräche mit Zeitzeugen und erörtern, wie sich diese einschneidenden Erfahrungen auf kommende Generationen übertragen und inwiefern sich Ost- und Westdeutschland angenähert haben oder unterschiedlich geblieben sind.
Im Schatten der Grenze entstanden zugleich einzigartige Rückzugsräume für die Natur. Gemeinsam erleben wir das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue, wandern entlang des Grünen Bandes und unternehmen eine Kanutour auf den Spuren des Elbe-Bibers.

 
 
 

Leitung:

Claudia Kutzick

Zeitraum:

25.10.2027 09:00 - 29.10.2027 17:00

Zielgruppe:

Interessierte an politischer Bildung

Kursgebühr:

inkl. Unterkunft im EZ und Verpflegung: 360 EUR
inkl. Unterkunft im DZ und Verpflegung: 310 EUR
Tagesgast inkl. Verpflegung: 260 EUR

Wir sind anerkannter Bildungsträger bei der Bundeszentrale für politische Bildung / bpb.
 
Referent*innen: Berit Rasche, Holger Belz, Christian Schneider, Sigurd Elert, u.a.